ZIVILGESELLSCHAFT, Mittwoch,5. Juli 2017

Kleine Zeitung, Mittwoch,5. Juli 2017

ZIVILGESELLSCHAFT
Ein „Schatz“ fürs Land Plattform will Beiträge für Zukunft abliefern. In autoritären Systemen gibt es sie nicht: die Zivilgesellschaft.

Hier gibt es seit vier Jahren die Plattform Zivilgesellschaft Kärnten/ Koroška; als Stimme und Plattform für derzeit 17 Initiativen, Tendenz steigend: von der Bank für Gemeinwohl
über die Caritas,das Dorfservice, den Club TrePopuli bis zum Institut für Zukunftskompetenzen oder die Katholische Arbeitnehmerbewegung.

„Die Plattform ist ein Schatz, ein wertvoller Beitrag für die Entwicklung Kärntens“ ,streicht Diplomat Walther Lichem hervor. Er hat fast fünf Jahrzehnte für die Uno gearbeitet. Bei den Themen  Abwanderung, Soziales, Daseinsvorsorge oder Migration verankern sich die Mitgliedsvereine in den Regionen, gestalten mit, sagt Generalsekretär Simon Trießnig. Ein Ziel ist bereitserreicht:
In der neuen Landesverfassung ist das Bekenntnis des Landes „zur Bedeutung des Engagementsder Zivilgesellschaft in der Umsetzung von Werten und Visionen für Kärntens Zukunft“ verankert.

Zudem wird direkte Demokratie erleichtert, indem weniger Unterschriften für die Initiierung einer Volksbefragung oder eines Volksbegehrens notwendig sind.
Im Rahmen der Klagenfurter Herbstmesse gibt es am 14. September den zweiten Tag für die Zivilgesellschaft. Diesmal steht die Jugend im Fokus. Anliegen werden gesammelt und an die Politik weitergereicht.

Demnächst soll ein gemeinnütziger Verein gegründet werden. Dann sind auch Einzelpersonen als Mitglieder möglich.

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